Was kann ich tun?

Jeder Deutsche erzeugt etwa 11 Tonnen CO2 im Jahr. Experten sagen, dass spätestens bis zum Jahr 2050 die 11 Tonnen um 80% reduziert werden müssen, da sonst die Klimaerwärmung zu stark zunehmen würde.

Es passiert schon eine Menge gegen den Klimawandel. Bei einer Umfrage der Zeitschrift „Stern“ im August 2007 gaben 61% von eintausend befragten Deutschen an, dass sie aktiv etwas gegen den Klimawandel tun. 61% davon sagten, dass sie weniger Autofahren würden, 36% von ihnen verbrauchen weniger Strom. Jeder fünfte gab an, den Energieverbrauch seines Hauses oder seiner Wohnung durch Isolierung gesenkt zu haben. 17% sagten, sie würden weniger Wasser verbrauchen und 13% der Befragten sagten, sie würden weniger heizen.

Aber ist das alles wirklich sinnvoll? Schaut man sich verschiede Veröffentlichungen zum Thema an, dann sind sich fast alle Autoren einig:

Vermeiden kann man CO2

  • durch weniges und sparsames Autofahren,
  • indem man öfter mal mit dem Fahrrad fährt. den Bus oder die Straßenbahn nimmt oder auch mal zu Fuß geht. Übrigens: Der Bus ist das klimafreundlichste öffentliche Verkehrsmittel.
  • wenn man Flugreisen möglichst vermeidet. Nur ein einziger Flug für eine Person von München nach London verbraucht 270 kg CO2. Das ist fast dreimal so viel wie ein durchschnittlicher Kühlschrank in einem ganzen Jahr verbraucht (Quelle: www.Atmosfair.de).
  • indem man Ladegeräte nach dem Aufladen des Geräts aussteckt. Bleibt der Auflader in der Steckdose, fließt weiter Strom, obwohl er nicht gebraucht wird. Merken kann man das zum Beispiel daran, dass das Aufladegerät warm wird.
  • wenn Mehrfachsteckdosen mit Ausschalter benutzt werden.
    mehrfachstecker
  • Computer nicht auf Standbye geschaltet sondern nach dem Gebrauch ganz ausgemacht werden.
  • elektrische Zahnbürsten, Rasierapparate, etc. nicht andauernd an der Stromversorgung hängen, sondern nur dann und solange aufgeladen werden, wenn es nötig ist.
  • wenn man auf den Kauf von Teakholz-Möbeln verzichtet. kaufen. Teakholz
  • indem man Energiesparlampen kauft. Normale Lampen verbrauchen 50 kWh, Energiesparlampen dagegen nur ca.9 kWh.
    lampe
  • wenn sich jeder Wintersportler fragt, ob er unbedingt im Sommer am Gletscher Skifahren muss.
  • wenn man die Treppe anstatt die Rolltreppe oder den Aufzug nimmt. Das schont die Umwelt und man bleibt fit.
  • indem das Wasser während des Zähneputzens abgedreht wird. Neben dem Klima wird auch der Geldbeutel dadurch entlastet.
  • wenn du sparsam wäschst, mit weniger Wasser und niedriger Temperatur. Wenn du eine neue Waschmaschine oder Spülmaschinen kaufst, achte auf den Energieverbrauch aber auch auf den Wasserverbrauch.
  • indem du vor allem Lebensmittel aus der Region kaufst. Ich finde, eingeflogene Erdbeeren im Winter schmecken sowieso schlechter als die regionalen im Sommer.
  • wenn das Haus gut isoliert ist, damit keine Wärme verloren geht und man nicht unnötig Heizkosten zahlen muss.
  • indem man den Stromanbieter wechselt. Ich benutze „Naturstrom“, denn dieser Stromlieferant arbeitet mit 100% erneuerbaren Energien: 51% Wasser, 48,7% Wind und 0,3% Sonne. Außerdem fördert Naturstrom auch den Anbau von Neuanlagen. Es gibt natürlich noch andere Anbieter wie zum Beispiel „Lichtblick“. Ein Preisvergleich lohnt sich und der Wechsel ist ganz einfach.
  • Pflanze einen Baum! Indem der Baum wächst, saugt er CO2 ein und wandelt es in Sauerstoff und Energie um. Deshalb ist es schlecht für die Umwelt, wenn die Bäume im Regenwald abgeholzt werden.
  • wenn weniger Fast Food gegessen wird. Denn (zumindest in Argentinien) werden Regenwälder abgeholzt, damit die Rinderherden dort mehr Platz haben. Da die Fast Food ketten so einen großen bedarf an Rindfleisch haben, werden immer mehr Rinder gezüchtet. Außerdem Produzieren die vielen Rinder auch entsprechend klimaschädliches Methan.
  • indem du im Winter die Heizung ein bisschen runterdrehst und einen Pulli anziehst.

Es sind Kleinigkeiten die jeder einfach merken und einfach machen kann. Außerdem spart man Geld und es ist gut für die Umwelt!

Schon gewusst?

Bei Atmosfair kann man einen Ausgleich für das verbrauchte CO2 zahlen, wenn man unbedingt einmal eine Flugreise machen muss oder will. Bei der Strecke München – London kann man sich mit 7 € sein ökologisches Gewissen erleichtern. Atmosfair gibt das Geld, das eingezahlt wird, für Klimaschutzprojekte in aller Welt aus.

Übrigens: Viele deutsche Politiker zahlen bei Atmosfair ihren Beitrag ein, wenn sie mit dem Flugzeug unterwegs sein müssen.